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Filterintegritätstest

Aerosolmessung – Prüfaerosol beim HEPA-Lecktest

Beim Filterintegritätstest wird ein Prüfaerosol aufgegeben und die Partikelkonzentration gemessen. Wir erklären Aerosol, Messtechnik und Ablauf – und vermitteln bei Bedarf eine unabhängige Prüfstelle.

Was ist die Aerosolmessung?

Die Aerosolmessung ist Kernbestandteil des Filterintegritätstests. Auf der Rohluftseite des zu prüfenden Filters wird ein Prüfaerosol aufgegeben. Dabei wird auf eine homogene Durchmischung des Prüfaerosols im Zuluftstrom geachtet. Anschließend wird die reinluftseitige Filterfläche einschließlich Halterahmen und Dichtungen kontinuierlich mit einer geeigneten Messsonde abgetastet. Lokal erhöhte Aerosolkonzentrationen weisen auf Leckagen, Beschädigungen des Filtermediums oder Undichtigkeiten im Bereich der Dichtungen hin.

Prüfaerosole

DOP

  • Di-Octyl-Phthalat
  • Historisch eingesetztes Prüfaerosol
  • Maßgeblich ist das im Verfahren vorgesehene Aerosol

PAO

  • Poly-Alpha-Olefin
  • Alternatives Prüfaerosol
  • Maßgeblich ist das im Verfahren vorgesehene Aerosol
Maßgeblich: Welches Prüfaerosol eingesetzt wird, richtet sich nach dem vorgesehenen Prüfverfahren und den normativen Vorgaben. In der Praxis wird nach DIN EN ISO 14644-3 häufig DEHS verwendet.

Eingesetzte Geräte

Zur Durchführung der Aerosolmessung beim Lecktest werden ein Aerosolgenerator, ein Verdünnungssystem sowie ein Streulicht-Einzelpartikelzähler (LSAPC) eingesetzt, die den Anforderungen der DIN EN ISO 14644-3:2020-08, Anhang C entsprechen.

🌫️ Aerosolgenerator

Erzeugt das Prüfaerosol und gibt es auf der Rohluftseite des Filters auf.

🎛️ Verdünnungssystem

Hält den zulässigen Konzentrationsbereich des Partikelzählers ein und vermeidet Koinzidenzfehler.

📈 Streulicht-Einzelpartikelzähler

Erfasst die Partikelkonzentration und macht lokale Erhöhungen sichtbar.

Mehr zur Partikelkonzentrationsmessung finden Sie unter Partikelmessung.

Häufige Fragen zur Aerosolmessung

Welches Prüfaerosol wird beim Filterintegritätstest verwendet?

Als Prüfaerosol kommt DEHS (Di-Ethyl-Hexyl-Sebacat) zum Einsatz. Das Aerosol wird auf der Rohluftseite des zu prüfenden Filters aufgegeben und homogen im Zuluftstrom durchmischt.

Was bedeutet DOP bzw. PAO?

DOP (Di-Octyl-Phthalat) und PAO (Poly-Alpha-Olefin) sind weitere, historisch bzw. alternativ eingesetzte Prüfaerosole für den Lecktest. In der Praxis wird nach DIN EN ISO 14644-3 heute häufig DEHS verwendet. Maßgeblich ist das im Prüfverfahren vorgesehene Aerosol.

Warum muss das Aerosol homogen durchmischt werden?

Eine homogene Durchmischung des Prüfaerosols im Zuluftstrom ist Voraussetzung dafür, dass die anschließende Abtastung der Filterfläche aussagekräftige Werte liefert. Nur so lassen sich lokale Konzentrationsunterschiede eindeutig auf Leckagen zurückführen.

Welche Messtechnik wird eingesetzt?

Zur Durchführung werden ein Aerosolgenerator, ein Verdünnungssystem sowie ein Streulicht-Einzelpartikelzähler (LSAPC) nach DIN EN ISO 14644-3:2020-08, Anhang C eingesetzt.

Führt diese Plattform die Messung selbst aus?

Nein. Diese Website ist eine Vermittlungsplattform. Wir führen keine Messungen aus, sondern klären eine mögliche Vermittlung an eine unabhängige Prüfstelle.

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